Stock Ticker

Sonntag, 15. April 2012

Whisky Investor Abend mit Musik, Haggis, Schokolade und natürlich Single Malts

Der Kunstwerk Whisky Club veranstaltet am Freitag 27. April 2012 18-21 Uhr den 2. Whisky-Event im Kunstwerk, Fabrikstrasse 28 in 8854 Siebnen SZ mit folgenden Angeboten:

Einblicke in die Welt des Whiskys als Geldanlage: Ralph L. Warth, The Whisky Investor 
    • Welche Anlage-Möglichkeiten bestehen?
    • Was muss ich bei der Analyse der möglichen Anlage beachten?
    • Welche Renditen wurden mit Whiskies als Anlage erwirtschaftet?
    • Wie realisiere ich meinen Gewinn auf Whiskies?
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie direkt vor Ort

Musikalische Unterhaltung (Gesang und Gitarre): McLimi
Freie Whisky-Degustation: André von Ah, Langatun/ Hart Brothers
Haggis
Schokolade


Freier Eintritt und Degustation à la Whiskyschiff.

Auf bald, Ralph

Sonntag, 1. April 2012

Te morituri te salutant - Tasting mit Sonderabfüllungen und Raritäten geschlossener Destillerien

Mein Tasting auf dem diesjährigen Whiskyschiff Luzern stand unter dem Motto "Te morituri te salutant". Die Lateiner oder Asterix-Fans wissen, dass dies die Begrüssung der Gladiatoren an den Cäsar war. So morbide war das Tasting schliesslich nicht, aber doch eine Referenz an die Brennereien, deren Produktion entweder eingestellt ist oder nicht mehr existieren.

Ausgehend von der Speyside via Campbeltown hin zu Islay wurden sechs Single Malts verschiedener unabhängiger Abfüller degustiert. Die 53 Teilnehmer des mehrfach ausverkauften Tastings kamen in den Genuss von folgenden Drams

Dallas Dhu, 40.0%, 28jährig, 1982, von Gordon & MacPhail




Banff, 53.3%, 37jährig, 1971, von der Dead Whisky Society



Imperial, 46%, 15jährig, 1995,  von Signatory Vintage
Coleburn, 50.0%, 25jährig, 1980, von Douglas Laing

Springbank, 50.5%, 10jährig, HMS-Campbeltown-Abfüllung der Destillerie

Port Ellen, 63.6%, 28jährig, 1982, Scotch Single Malt Circle















Bei der Auswahl der Single Malts wurde bewusst Rücksicht auf verschiedene Geschmacksvorlieben von Whisky-Geniesser(Innen) genommen, ohne dabei die Wichtigkeit der einzelnen (geschlossenen) Destillerien zu vernachlässigen. Von den Teilnehmern besonders geschätzt wurde die Unabhängigkeit in der Selektion der einzelnen Abfüllungen, da keine Rücksicht auf Lieferanten, Importeure oder Destillerien gemacht werden musste.

Ich bedanke mich für die aktive Teilnahme am Tasting und freue mich aufs nächste Jahr, wenn die Whiskyschiffe wieder in Luzern anlegen.

Bis dahin alles Gute und Slainte

Ralph

Montag, 26. März 2012

Kingsbarn Distillery benützt Crowdfinancing zur Kapitalaufnahme


Die zu bauende Kingsbarns Distillery im Kingdom of Fife benützt modernste Methoden um die Kapitalaufnahme kostengünstig und effektiv zu gestalten und gleichzeitig ein möglichst breit gestreutes Aktionariat (geringere Abhängigkeit von einem einzelnen Kapitalgeber) aufzubauen.

Mehr über Kingsbarns und die Möglichkeit bereits mit GBP 2'000 Aktionär einer Destillerie zu werden (gilt nicht für Personen, die nicht in UK wohnhaft sind) findet man hier.

Wer kennt noch weitere Destillerien mit dem Bedürfnis nach einer Eigenkapitalerhöhung? 

Samstag, 10. März 2012

Whiskytasting mit Rommel Whisky als Attraktion

Eine ungewöhnliche Rarität steht am 12. Mai, 20 Uhr, im Rahmen eines „Whisky-Tastings“ des Fußballclubs „Wacker“ Weidenthal bei Lambrecht während der internationalen Musik-Veranstaltung „Spirit of Scotland“ (Eintritt: 20 Euro) in der Sporthalle auf der Getränkekarte: 

Für acht Euro pro 2-cl-Gläschen wird ein schottischer „Rommel-Whisky“ angeboten, der eine fast unglaubliche und abenteuerliche Geschichte hat. 

Destilliert wurde der Whisky wohl Ende der 20er-Jahre in Schottland. Während des zweiten Weltkriegs kam er als „Verpflegung“ der englischen Truppen in Fässern nach Nordafrika, wo ihn das deutsche Afrika-Corps unter Führung von Generalfeldmarschall Erwin Rommel im Juni 1942 bei der Eroberung von Tobruk erbeutete. Rommel ließ die Fässer nach Italien bringen, wo sie 1944 den US-Truppen in die Hände fielen. In Ermangelung richtiger Whisky-Flaschen füllten die Amerikaner den „Scotch“ in italienische Weinflaschen um. Und die kamen auf wiederum abenteuerlichen Wegen ins österreichische Linz, wo sie rund 30 Jahre lang lagerten - sofern sie nicht von den Linzern „verkostet“ wurden. 1979 schließlich wurden die letzten etwa 40'000 Flaschen in Frankfurt versteigert. 

Der Preis für den „Rommel-Schnaps“ - unter diesem Namen ging der Whisky in die Spirituosen-Geschichte ein - stieg anschließend raketenhaft an und 1995 musste ein Sammler für eine Flasche dieser Rarität, die heute kaum noch zu bekommen ist, 1 500 Euro bezahlen. 

Sonntag, 4. März 2012

Bald ausverkauft: Raritäten-Tasting vom 31. März in Luzern

 
Für das am Samstag 31. März 2012 um 17 Uhr stattfindende Tastingseminar Nr. 4 'Sonderabfüllungen und Raritäten geschlossener Destillerien' auf dem Whiskyschiff Luzern stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung.
 
Wer Abfüllungen aus geschlossenen, teilweise bereits abgerissenen Destillerien (z.B. Port Ellen) und Sonderabfüllungen aus hochgeschätzten Brennereien kennenlernen will, soll sich sofort via e-mail an tasting@warth.ch anmelden.

Die Whisky-Auswahl berücksichtigt die verschiedenen Regionen Schottlands und zeigt einmal mehr den Wert unabhängiger Abfüller auf. Das Tasting eignet sich für Kenner wie Einsteiger.
 
Details:
Seminarleiter: Ralph L. Warth, http://www.thewhiskyinvestor.blogspot.com/ 
Seminarkosten pro Person: CHF 60.— (Eintritt aufs Whiskyschiff Luzern ist nicht inbegriffen)
 

Montag, 13. Februar 2012

Zu verkaufen: "weltgrösste klassische Spirituosen-Sammlung"

Der Niederländer Bay van der Bunt hat sich den Titel als Besitzer der “weltgrößten klassischen Spirituosen-Sammlung” verdient. Er ist aber dazu bereit, diesen Titel für 6 Millionen Euro aufzugeben. 
Die historische Sammlung besteht aus mehr als 5,000 abgefüllten Getränken wie zum Beispiel 250 Jahre alten Cognac, Whisky, Armagnac, Portwein, Madeira sowie andere seltene Spirituosen.
Der 63 Jahre alte holländische Sammler, der merkwürdigerweise kein Alkohol verträgt, hat sein Leben dem Zweck gewidmet, die seltensten und besten alkoholischen Getränke der Welt zu finden. Viele der Cognacs reichen sogar bis in das Jahr 1789 zurück, also zum Zeitpunkt der französischen Revolution und George Washingtons Ernennung zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Keine Nachkommen

Laut Bay hat weder er noch seine Frau irgendwelche Kinder oder Nachkommen, die diese wertvolle Sammlung erben könnten. “Also muss ich sie leider aufgeben,” sagte er mit etwas Bedauern in seiner Stimme. “Im Laufe der letzten 35 Jahre besuchte ich regelmäßig weltweite Auktionen wie Christie’s und Sotheby’s. Ich kaufte auch bei bekannten Restaurants wie Maxim’s und La Tour d’Argent in Paris oder Le Cirque in New York, als diese ihre Keller räumten. Manche Kognaks gehörten sogar dem Duke of Windsor,” fügte er hinzu.

Nachdem er anmerkte, dass die Ansammlung einer Kollektion wie dieser allein schon mehr als 3 Jahrzehnte dauern würde, sofern es diese Tropfen überhaupt noch in der Öffentlichkeit gibt, muss dazu auch gesagt werden, dass es sich hierbei um eine Sammlung mit Geschichte handelt – Bay erbte die frühe Sammlung von seinem Vater, der sie wiederum von seinem eigenen Vater erhielt.

Mit Sammeln aufgewachsen

“Mein Großvater hatte hunderte Flaschen die mein Vater an mich weitergab. Das Sammeln ist also etwas, mit dem ich aufgewachsen bin,” sagte Bay, der mehr als 10 Jahre lang seine Leidenschaft für alte Spirituosen auf www.oldliquors.com mit dem Rest der Welt teilte. Obwohl er bereits zugab, seine Sammlung eigentlich nicht verkaufen zu wollen, sagte Bay: “nun zwingt mich das Alter, nachzugeben.”
Er hofft aber auf einen Sammler, der seine Leidenschaft mit ihm teilt und die gesamte Sammlung inklusive seltener Flaschen, die in ihrer Form einzigartig oder die letzten ihrer Art sind, übernimmt. Andererseits werden die Spirituosen in die Hände von Liebhabern, Restaurants oder Adel aus der ganzen Welt finden. “Das Sammeln von Cognacs und anderen Spirituosen war sehr zeitaufwändig und kostete mich ein Vermögen – schlussendlich war es aber die beste Investition meines Lebens,” gab Bay zu.


Für Whisky-Liebhaber habe ich nachfolgend die interessantesten Abfüllungen inklusive Preisvorstellung zusammengetragen:





Die Abfüllungen sind absolut teuer, aber im relativen Vergleich zu den kürzlich kreierten 'Pseudo'-Raritäten immer noch ein Schnäppchen und gehören garantiert zu den Letzten ihrer Art.

Slainte.

Montag, 6. Februar 2012

Whiskyschiff Luzern - Tastingseminar Nr. 4 'Sonderabfüllungen und Raritäten geschlossener Destillerien'


Werte Whisky-GeniesserInnen

Am Samstag 31. März 2012 um 17 Uhr findet das Tastingseminar Nr. 4 'Sonderabfüllungen und Raritäten geschlossener Destillerien' auf dem Whiskyschiff Luzern statt.
 
In diesem Jahr stehen Abfüllungen aus geschlossenen, teilweise bereits abgerissenen Destillerien (z.B. Port Ellen) und Sonderabfüllungen aus hochgeschätzten Brennereien im Mittelpunkt meines Tastings. 

Die Whisky-Auswahl berücksichtigt die verschiedenen Regionen Schottlands und zeigt einmal mehr den Wert unabhängiger Abfüller auf. Das Tasting eignet sich für Kenner wie Einsteiger.
 
Details:
Seminarleiter: Ralph L. Warth, http://www.thewhiskyinvestor.blogspot.com/ 
Seminarkosten pro Person: CHF 60.— (Eintritt aufs Whiskyschiff Luzern ist nicht inbegriffen)
 
Anmeldung via e-mail an tasting@warth.ch

Die finale Teilnahme-Bestätigung erfolgt nach Zahlungseingang.
 
Auf ein Wiedersehen freue ich mich.
 
Slainte, Ralph